Herausforderung Digitalisierung: Ist dein Unternehmen fit für die Zukunft?

Sep 23, 2020 2:57:49 PM / by Carolin Jackermeier

Um langfristig im Wettbewerb zu bestehen, sollten sich Unternehmen digitalisieren. - Das ist vielen bewusst. Aber wie genau die Digitalisierung zum eigenen Vorteil nutzen? Wir zeigen dir, was du beachten solltest.

 

Digitalisierung: Grundlage für Erfolg

Zunächst ist es wichtig, zu verstehen, was Digitalisierung überhaupt bedeutet. Kurz: Es geht darum, analoge in digitale Daten umzuwandeln. Also die Papierberge im Büro einzuscannen und systematisch im digitalen Archiv zu ordnen. Digitalisieren bedeutet die Informationsspeicherung neu zu strukturieren und dafür bestimmte Technologien zu nutzen. Hierbei sollte auch der Unterschied zwischen der Digitalisierung, digitalen Transformation und der Automatisierung nochmals beachtet werden.

Digitale Daten sind heutzutage eines der wertvollsten Rohstoffe eines Unternehmens. Wer Daten besitzt, hat Macht. Die Digitalisierung legt den Grundstein für das Vereinfachen von Unternehmensprozessen, um kostengünstiger und effizienter arbeiten zu können. Sie öffnet die Tür für effektives, modernes und personalisiertes Marketing und kann den entscheidenden Vorteil zur Konkurrenz bringen. Kunden können durch verbesserten Service leichter an die Firma gebunden werden und Innovationen schneller vorangetrieben werden.

Doch dafür reicht es nicht aus, nur ein paar technische Tools zu installieren. Der Ansatz muss allumfassend stattfinden und von Grund auf erfolgen.

 

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Fünf To-Dos für die perfekte Digitalisierung

Da die Digitalisierung einen essentiellen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt, haben wir im folgenden Abschnitt die fünf wichtigsten To-Dos zusammengestellt:

  1. Unternehmenstrategie anpassen

Digitalisierung erfolgt nicht mal so eben nebenher, sie muss geplant werden. Unternehmen sollten ihre Strategie langfristig digital ausrichten und auf zentraler Ebene entscheiden, wo und wie digitalisiert wird. Es braucht Mitarbeiter, beziehungsweise Teams, die die Verantwortung für die Digitalisierungsstrategie übernehmen und die restlichen Menschen mitnehmen. Um die Digitalisierung in die Firmenstrategie zu integrieren, gilt es, die Abteilungen und deren Prozesse vorher gründlich zu analysieren. Im Zuge der Digitalisierung kann sich die Firmenkultur verändern. Agiles Arbeiten und eine flexible Unternehmensstruktur werden wichtiger. Erst durch gemeinsames Brainstorming entstehen oft innovative Ansätze.

  1. Mitarbeiter schulen

Mitarbeiter sollten von Beginn an in die Digitalisierung und den damit einhergehenden Wandel des Unternehmens integriert werden. Es ist wichtig, das Team auf die digitale Reise mitzunehmen und Weiterbildungen und Qualifikationsmöglichkeiten anzubieten. So verlieren langjährige Mitarbeiter nicht den Anschluss oder die Motivation.

Bei der Weiterbildung zu digitalen Skills und Automatisierung helfen diverse Digitalisierungs-Akademien mit ihren Kursangeboten. Auch Bots and People unterstützt Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu automatisieren und effizienter und kostengünstiger zu machen. Teilnehmende können in flexiblen Onlinekursen zum Automation Strategist oder Automation Champion werden und die Grundlagen von Robotic Process Automation (RPA) erlernen.

  1. Wandelbar sein

Digitalisierung ist keine einmalige Aktion, die nach ein paar Wochen oder Monaten beendet ist. Die Wirtschaftswelt ist im rapiden Wandel und neue, disruptive Technologien bedrohen immer wieder bewährte Systeme. Unternehmen sollten die Digitalisierung also nicht nur nutzen, um Altsysteme zu überarbeiten, sondern sie als Grundlage für nötige Innovationen sehen. Mit Big Data-Technologien können die neu verfügbaren Daten analysiert und Prozesse etwa mittels Automatisierung verbessert werden.

  1. Kunden in den Fokus setzen

Bei der Digitalisierung sollte stets die wichtigste Zielgruppe im Fokus stehen: Die Kunden. Welche Wünsche und Ansprüche haben sie? Wie kann ihre Customer Journey verbessert werden? Es ist wichtig, nicht nur interne Prozesse zu digitalisieren, sondern auch die Außenwirkung zu revolutionieren. Auch Partnerschaften mit anderen Unternehmen können die Digitalisierung vorantreiben.

  1. Technologisch auf dem neusten Stand bleiben

Tools zur Digitalisierung entwickeln sich ständig weiter. Es ist also wichtig, immer zu prüfen, was wirklich benötigt wird. Technologien, wie Verwaltungssoftware oder Cloud Computing, treiben heutzutage die Digitalisierung voran.

Die Optimierung hört allerdings nicht bei diesen Tools auf. Digitalisierung bietet die ideale Grundlage für Automatisierung. Oft werden die Begriffe vertauscht oder synonym genutzt. Prozessautomatisierung ist aber erst durch Digitalisierung möglich. Digitale Prozesse, die schnell unübersichtlich und fehleranfällig werden, können mittels Automatisierung verschlankt werden. RPA-Bots übernehmen einfache, repetitive und monotone Aufgaben, wie das Ausfüllen von Tabellen oder das Versenden von Mails.

Wer digitalisiert, sollte also immer einen Schritt weiterdenken: Was kann ich mit den neu erlangten digitalen Daten nun verbessern? 

 

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Fazit: Richtig digitalisieren für die digitale Transformation

Wer die Digitalisierung falsch angeht, kann schnell frustriert sein, wenn die erhofften Verbesserungen nicht eintreten. Es ist daher wichtig, langfristig zu planen und die Veränderungen nicht nur als lästige Notwendigkeiten, sondern als Chancen zu begreifen. Die Digitalisierung legt die Grundlage für Innovation. Nur wenn sie gut organisiert ist und eine solide Basis bildet, können die maximalen Vorteile aus ihr gezogen werden. Auf dem Weg zur digitalen Transformation dürfen Mitarbeiter und Kunden nicht vergessen werden. Im Gegenteil: Nur mit einer gesunden Unternehmenskultur kann der Wandel gelingen.

 

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Tags: Digitale Transformation, Unternehmen, Digitalisierung

Carolin Jackermeier

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